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Wir stellen euch die Liga vor und ihr könnt alle Fragen loswerden, die euch unter den Nägeln brennen.
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Eure Geschichten von Diskriminierung als Eltern, Pflegende, Fürsorgende

Alina: Wenn ein krankes Kind zum beruflichen Risiko wird

24.09.2026 | Beruf & Karriere | 0 Kommentare

Vor vier Jahren kam mein Sohn zur Tagesmutter. Drei Wochen später begann ich einen Minijob. Da es Herbst wurde, brachte unser Sohn recht bald viele Infekte mit nach Hause. So war er zuhause zu betreuen, dazu steckte ich mich oft bei ihm an und konnte so die Arbeit (telefonieren) im Job nicht mehr erledigen. Doch immer, wenn ich meine ärztlichen Atteste für die festgelegten Stunden der nächsten Tage in der Firma einreichte, sagte man mir, die könne ich mir sparen – es gebe sowieso keine Entgeltfortzahlung im Krankheitsfall. So kam ich unter großen Druck und bekam letztlich eine Depression. Als ich in der Firma sagte, ich fiele in den nächsten Wochen aus (ich musste in die Klinik), wurde meine Vertragsverlängerung zurückgenommen. Das war herb, und ich fühlte die ganze Schwäche, die ich durch mein Muttersein und die notwendige Care-Arbeit, in unserem System unter bestimmten Umständen mit sich bringen.

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