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Wir stellen euch die Liga vor und ihr könnt alle Fragen loswerden, die euch unter den Nägeln brennen: Di, 21.07. 20:30-21.30h / Fr, 04.09. 20:30-21:30h. Hier Termine speichern!

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Eure Geschichten von Diskriminierung als Eltern, Pflegende, Fürsorgende

Stellungnahmen

Elterngeld kürzen heißt Care-Arbeit entwerten – Familien dürfen nicht zum Sparhaushalt der Bundesregierung werden

Berlin, 8.7.2026 Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) kritisiert die Pläne von Bundesfamilienministerin Karin Prien, die Bezugsdauer des Elterngeldes künftig von 14 auf 12 Monate zu verkürzen. Zwar begrüßt die LUA das Ziel, Väter stärker in die Sorgearbeit einzubeziehen. Dieses Ziel darf jedoch nicht durch Kürzungen finanziert werden. Nach den bislang bekannt gewordenen Plänen sollen künftig drei Monate Elterngeld ausschließlich für jeden Elternteil reserviert werden. Gleichzeitig würde sich die Gesamtdauer des Elterngeldbezugs um zwei Monate verkürzen. Hintergrund der Reform sind...

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34 Reformpunkte – und keiner entlastet Care-Arbeitende

Die Bundesregierung hat ein Reformpaket vorgelegt, das sie als historischen Aufbruch feiert. Aus Sicht der Liga für unbezahlte Arbeit ist es das Gegenteil: eine vertane Chance, die den Grundfehler unserer Sozialpolitik fortschreibt. Dieses Paket nennt sich Entlastung. Tatsächlich entlastet es vor allem Unternehmen, Verwaltungen und Erwerbsarbeit. Es entlastet nicht diejenigen, die mit unbezahlter Sorgearbeit den Sozialstaat überhaupt am Laufen halten. Erwerbszentrierte Reformlogik "Deutschland flott kriegen" heißt in diesem Paket: Menschen sollen schneller, flexibler und länger dem...

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Milliarden-Bumerang: Wie die Pflegereform nach hinten losgeht

Die geplante Pflegereform von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) verspricht Einsparungen von 11 Milliarden Euro bis 2027. Doch ein genauer Blick auf die Maßnahmen offenbart fatale Denkfehler: Statt das System nachhaltig zu stabilisieren, erzeugen die Kürzungen sich selbst verstärkende Negativkreisläufe. Wir zeigen euch hier anhand von vier Aspekten, wie die geplanten Einsparungen neue Kosten verursachen - und warum diese Reform keine die Lösung, sondern eine Verschärfung der Pflegekrise bedeutet. Verschärfte Begutachtung → weniger Menschen erhalten Pflegeleistungen → informelle Pflege...

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Gesundheitsreform benachteiligt 22 Mio Care-Arbeitende strukturell

LUA kritisiert Warken-Pläne als Gesundheitspolitik für Menschen ohne Sorgeverantwortung Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) e.V. kritisiert die geplanten Reformen der gesetzlichen Krankenversicherung scharf. Nach Auffassung der LUA gehen die Vorschläge von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) systematisch an der Lebensrealität von Millionen Menschen vorbei, die Kinder betreuen, Angehörige pflegen oder andere unbezahlte Care-Arbeit leisten. „Diese Reform tut so, als hätten alle Menschen gleich viel Zeit, Geld und Kraft. Doch wer Fürsorgeverantwortung trägt, lebt unter völlig anderen...

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Wenn der Staat spart, zahlen die Familien: LUA zu den geplanten Sozialkürzungen

Berlin, 18. April 2026 Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) kritisiert die vom Paritätischen Gesamtverband aufgedeckten geheimen Kürzungspläne von Bund, Ländern und Kommunen. Das Arbeitspapier offenbart einen massiven Angriff auf die Rechte von Familien, Kindern und Menschen mit Behinderungen – und damit auch auf diejenigen, die täglich unbezahlte Care-Arbeit leisten. Die geplanten Kürzungen von weit über 8,6 Milliarden Euro sind kein neutraler Sparvorgang, sondern eine bewusste Umverteilung gesellschaftlicher Kosten. Was der Staat einspart, müssen Familien – und insbesondere Frauen – durch...

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Zur Debatte um die Abschaffung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartner*innen in der gesetzlichen Krankenversicherung

Berlin, 26.3.2026 Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) kritisiert die Pläne zur Abschaffung der kostenfreien Mitversicherung von Ehepartner*innen in der gesetzlichen Krankenversicherung scharf. Medienberichten zufolge erwägt die Bundesregierung, diese Leistung im Zuge von Reformen zur Stabilisierung der Krankenkassenfinanzen zu streichen. Die beitragsfreie Mitversicherung ist ein Ausdruck gesellschaftlicher Anerkennung für unbezahlte Arbeit – insbesondere Care-Arbeit wie Kindererziehung, Pflege von Angehörigen und Haushaltsorganisation. Millionen Menschen tragen täglich zum Funktionieren...

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Offener Brief von 38 Verbänden zur Bürgergeld-Reform

Reform des SGB II darf nicht auf Kosten von Familien und Kindern gehen Ein breites Bündnis aus 38 Organisationen und Verbänden wendet sich in einem Offenen Brief an die Bundesregierung und ihre Fraktionen im Bundestag. Die Unterzeichnenden fordern geplante Verschärfungen bei der Reform des Bürgergelds (SGB II) zurückzunehmen, die insbesondere Familien mit Kindern treffen. Die Reform verfehle ihr Ziel, Vertrauen zu stärken und Erwerbsintegration zu fördern, kritisieren die Verbände. Stattdessen erhöhe sie den Druck dort, wo er nur begrenzte Wirkung entfalten könne, und verschärfe die...

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Bürgergeld-Reform trifft Menschen mit Fürsorgeverantwortung besonders hart

Berlin, 27.11.25 Die Liga für unbezahlte Arbeit (LUA) e.V. warnt in ihrer Stellungnahme zum geplanten 13. SGB-II-Änderungsgesetz vor gravierenden Folgen für Menschen, die Kinder betreuen oder Angehörige pflegen. Sie kritisiert, dass die Reform die wichtigsten Risikofaktoren für Armut ignoriert und Fürsorgeverantwortung faktisch bestraft. Grundsätzliche Position der LUA Fürsorgeverantwortung ist selbst ein Risikofaktor für Armut. Wer Kinder betreut oder Angehörige pflegt, hat ein deutlich erhöhtes Risiko, in den Bürgergeldbezug zu rutschen – und dort zu bleiben. Die Zahlen sprechen für sich:...

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Abschaffung des 8-Stunden-Tags ist ein Angriff auf Sorgearbeitende und Geschlechtergerechtigkeit

Die Liga für unbezahlte Arbeit verurteilt die geplante Abschaffung des 8-Stunden-Tags durch die Bundesregierung als antifeministischen Rückschritt, der Sorgearbeitende systematisch benachteiligt und die Geschlechterungleichheit in Deutschland weiter verschärfen wird. Sorgebeziehungen leiden unter überlangen Arbeitstagen Die geplante Ausweitung der täglichen Arbeitszeit auf bis zu 12 Stunden bedroht die Grundlagen funktionierender Sorgebeziehungen. Sorgearbeit – sei es die Betreuung von Kindern, die Pflege von Angehörigen oder die emotionale Unterstützung in Freundschaften – erfordert...

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Bürgergeld-Studie belegt systematische Diskriminierung von Sorgearbeitenden

Die am 23.06.25 veröffentlichte Studie von Sanktionsfrei e.V. liefert erschreckende Belege für die systematische Benachteiligung von Menschen mit Fürsorgeverantwortung im deutschen Sozialsystem. 54% der Eltern im Bürgergeld verzichten auf Essen, damit ihre Kinder satt werden. Jede*r zweite Befragte mit Kindern kann aufgrund fehlender Betreuung keine Arbeit aufnehmen. Bei pflegenden Angehörigen sind es sogar 88%, die ihre Fürsorgeverantwortung als Hindernis bei der Arbeitssuche erleben. Diese Studie dokumentiert nichts weniger als strukturelle Diskriminierung. Menschen werden systematisch...

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